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Umgebung Tiefthals

 

Tiefthal befindet sich am östlichen Rand der Fahnerschen Höhen, einem Höhenzug, der sich nordwestlich von Erfurt in Richtung Bad Langensalza hinzieht. Die Fahnerschen Höhen sind zum Teil mit Laub- und Mischwald bewachsen, werden landwirtschaftlich genutzt, und besonders an den Nordhängen findet man ausgedehnte Obstplantagen.

Auch Tiefthal ist von Plantagen umgeben, aber auch der Wald zieht sich bis zum Ortsrand hin. Hier beginnt der Schaderodaer Grund (oft fälschlich Orphalgrund oder Tiefthaler Grund genannt), der sich von Osten her in die Alacher Platte einschneitet. Der Grund wurde durch den Weißbach gebildet, der bei Bienstädt entspringt und bei Kühnhausen in die Gera (genauer in die Mahlgera) mündet.

Touristisch interessant sind in der Tiefthaler Umgebung vor allem das Naturschutzgebiet Schwellenburg und der Schaderodaer Grund mit der Grundmühle.

Grundmühle

Die Grundmühle liegt zwischen » Töttelstädt und Tiefthal im Schaderodaer Grund und ist nicht mit dem Auto zu erreichen. Sie hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Ausflugsziel der Erfurter entwickelt. Das liegt sicher an der idyllischen Umgebung und dem reizvollen Wanderweg, aber auch an der Ursprünglichkeit der Gaststätte, die auf jeden modernen Komfort verzichtet.

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Schwellenburg

Auf dem "Schwellenburg" genannten Berg, hat nie eine Burg gestanden. Es handelt sich um einen Kalksteinhügel (230 m NN), der sich nordöstlich von Tiefthal 45 m über seine Umgebung erhebt und eine interessante Steppenvegetation hat, die in Mitteleuropa sehr selten ist. Im oberen Teil tritt Gipsgestein zutage, das aufgrund von Verkarstung kleine Hölen gebildet hat. Durch Steinbrüche und den Weinanbau in vergangenen Jahrhunderten sind die charakteristischen Schwellen entstanden.

Man hat von der Schwellenburg einen guten Rundblick über das Geratal nördlich von Erfurt.

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Ausgrabungen

In der Nähe von Tiefthal wurden im Sommer 2002 die Reste des ältesten bekannten Dorfes Thüringens entdeckt. Dies geschah im Rahmen der archäologischen Erkundung im Vorfeld des Autobahnbaus. Die Siedlung in der Nähe des Kleinen Roten Berges bestand immerhin über mehr als 3000 Jahre.

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Bau der Autobahn A71

Südlich von Tiefthal wurde in den Jahren 2003 bis 2006 die Bundesautobahn A71 gebaut. Dieser Abschnitt verbindet die beiden schon existierenden Teilstücke südwestlich und nordöstlich von Erfurt. Etwa 1,5 km von Tiefthal entfernt entstand ein Kreuz zwischen der A71 und der hier ebenfalls vierspurigen B4. Den Baufortschritt habe ich in zahlreichen Fotos dokumentiert.

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Wanderungen

1. Von Tiefthal zur Grundmühle und zurück über Schaderode nach Gispersleben (10,4 km)

2. Von Tiefthal über Friedrichsdorf zur Grundmühle und durch den Grund zurück nach Tiefthal (8,8 km)

3. Von Tiefthal zu den Gipshügeln der Umgebung und nach Friedrichsdorf (10,5 km)

Ausführliche Beschreibung der Routen (mit Wanderkarten) 

 

Karte: E. Schön

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